Anne Frank - dem Vergessen auf der Spur

dokumentarisch biographisches Theater mit Objekten und Puppen

 

"Wie herrlich es ist, dass niemand eine Minute zu warten braucht, um damit zu beginnen, die Welt zu verändern"

 

Das rot- weiss- karierte Tagebuch von Anne Frank hat im Gegensatz zu seiner Autorin wie durch ein Wunder überlebt. Annes Worte werden zum Objekt der Erinnerung; ihre Botschaft, die die Grenzen des Sagbaren aufhebt, lebt weiter. Anfangs hat das Mädchen dieselben Problemen wie Pubertierende heute: Familie,Verliebtheit, Einsamkeit und die Suche nach dem eigenen Ich. Doch das normale Erwachsenwerden bricht brutal ab, sie wird zu einem Flüchtling in ihrer Zeit. Diskriminierung und Unterdrückung, Ausgrenzung und Ungleichheit, wie sie sie im Nationalsozialismus in extremer Zuspitzung erlebt, sind auch heute sehr politisch zentrale Themen.

Die Zeitreise eines berührenden Schicksals, was stellvertretend für viele steht.

Info

Altersempfehlung 12+
Spieldauer

ca. 90 Minuten

künstlerische BeratungUta Gebert / Karin Schmitt
SpielInga Schmidt / Stefan Spitzer
SounddesignMark Badur / Inga Schmidt 
DramaturgieTim Sandweg
PuppenbauJudith Mähler
BühnenbildStefan Spitzer
gefördert durchSchaubude Berlin

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